Mit dem Album Silver Lining hat der österreichische Indiekünstler Benjamin Andrews ein Album abgelegt, dass voller musikalischer Magie, songwriterischem Können und musikalischer Leidenschaft steckt. Seit mehr als 23 Jahren produziert der österreichische Künstler schon Musik. In den Anfangstagen seiner musikalischen Laufbahn, war Benjamin Andrews als Drum & Bass, House und Techno Produzent, sowie als Remixer für diverse befreundete DJ’s tätig. Das Jahr 2007 brachte dann den musikalischen Umschwung für Benjamin Andrews, als er sich im Auftrag einer befreundeten Band hinsichtlich des Songwritings betätigte und sich seine wahre Passion in dieser Materie immer mehr herauskristallisierte. Er erlernete das Gitarrenspiel und widmete sich dem Gesang, was im Jahr 2010 dann schließlich in der Formierung seiner ersten eigenen Band gipfelte. Nach sechs Jahren mit dieser Band mit welcher Benjamin diverse kleinere und auch größere Bühnen in seinem Heimatland Österreich bespielte, entschloss er sich dazu seiner Band eine Pause zu gewähren und sich fortan wieder mehr dem Songwriting zu widmen – Somit wurde der Grundstein im Jahre 2016 für sein Soloprojekt gelegt.

Benjamin Andrews

Silver Lining ist der akustische Beweis dafür, dass so ein Lockdown, wie wir ihn gerade leider mit der Covid-19 Krise erleben dürfen, etwas gutes haben kann. Denn das Album ist aus der Konsequenz des ersten Lockdown im Frühjahr 2020 entstanden. Benjamin Andrews hat sich hierfür mit befreundeten Musikern zusammengetan und etwas magisches kreiert, dessen Sound von der ersten bis zur letzten Note des gesamten Albums merklich spürbar ist.

Man kann es kaum glauben, wenn man Got To Believe hört, wenn man diese musikalische Melange hört. Als eine Hommage an Künstler wie Ray Charles, Wilson Pickett und Steve Winwood konzipiert, eröffnet Benjamin Andrews einen blues-lastigen Rocksong, der sich zum einen durch ein unglaublich hervorragendes Songwriting und zum anderen durch eine faszinierende Leistung hinsichtlich des Composings und Spiel der Instrumente auszeichnet. Benjamin Andrews liefert sich auf Got To Believe (dessen Name angesichts der musikalischen Leistung wohl Programm ist) ein Duett mit seiner bluesigen Leadgitarre und seinem schönen, tiefen und durchdringenden Gesang. Warme Bässe und straight-forward 4/4 getaktete Drums, beflügeln das musikalische Gesamtkonstrukt auf souveräne Art und bringen sowohl Gesang, als auch Leadinstrumente perfekt zum tragen. Far From Home geht genau diesen musikalisch hohen Anspruch weiter und präsentiert sich mit einem komplexen, warmen Bass-Spiel im mittleren Tempo. Er erzählt die Geschichte über ein Mädchen, dass stets die Aufmerksamkeit suchte und ihre Familie und Freunde teilweise benutze. Mit erneut qualitativ hitverdächtigem und hochwertigen musikalischer Glanzleistung, die mit im Rhythmuspart cleanen Akustikgitarren und dem eben erwähnten aufwändigen und warmen Bassspiel, der hier die Musik macht besticht. Im Leadbereich kommt eine leicht verzerrte Gitarre zum Einsatz, die im zusammenspiel mit dem Gesang dem ohnehin schon leidenschaftlich und musikalisch Anspruchsvollen Songwriting dann das Sahnehäubchen aufsetzen.

Musikalisch konstant von hochwertiger Natur und alles andere als einfach nur uninspiriert nach Schema-F, dass ist das Solo-Debüt Silver Lining von Benjamin Andrews, der mit diesem Indie pop / bzw. Indie Rock Album für musikalischen und songwriterischen hohen Anspruch steht. Auch wenn die Songs essenziell sich im selben Genre bewegen, schafft Benjamin Andrews es, dafür zu sorgen, dass es in jeder Etappe (d.h. Song) immer etwas neues, anderes zu entdecken gibt und somit der Hörgenuss dieses als fast schon Meisterwerk zu bezeichnenden Albums konstant spannend und hoch bleibt. So ist No More Apologies ein Song dessen Intro fast schon an den Soundtrack einer spanisch-mexikanischen Stiertombola erinnert, eine Mischung aus genau diesem spanischen Flair und Brit-Pop, der davon handelt, dass wir stets wir selbst bleiben sollten und unsere Mitmenschen nicht mit Lügen oder Übertreibungen blenden sollten. Oder aber auch Stormy Waters, der als Metapher für den Weg des Lebens und den Tod konzipiert wurde. Auch hier ist der geneigte Reznsent wieder kurz davor seine Tastatur zu zerbeißen, denn: Mit Benjamin Andrews ist nicht nur ein begnadeter Produzent, Musiker und Sänger in Österreich wohnhaft, sondern nochdazu ein Songwriter und Komponist, der es verdient gehört zu werden. Apropos Produktion: Die ist selbstverständlich ohne Tadel, kommt warm und knackig aus der Anlage und macht ebenfalls mächtig Spaß!

Fazit 10 von 10: Freunde der ehrlichen, handgemachten Rock und Pop Musik, MÜSSEN sich dieses Silver Lining von Benjamin Andrews UNBEDINGT anhören!

Mehr zu Benjaamin Andrews im Netz:

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