Auf die Wurzeln des Hip Hop beruht sich der im kanadischen Toronto lebende Künstler Blow_Flyy in mancher Hinsicht vollkommen, in anderer Hinsicht aber auch nicht. Hierbei wiedersetzt sich der New Age Artist nämlich dem typischen Hip-Hop Codex und verzichtet dabei bewusst auf auf Reime in seinen Songs. Dieses Gesetzt ist im Rap ja bekanntlich in Stein gemeiselt, aber wer sagt, dass dies ein Muss ist?. Wichtig ist die Message, welche du in deinen Tracks zum besten gibst und dies gelingt Blow Flyy (eigenschreibweise Blow_Flyy) perfekt. Er selbst bezeichnet sich als Storyteller, welcher eine Message zu verkünden hat und dies macht er trotz des nicht vorhandenen Reims auf gute Art und Weiße. Aber Hey! Besser kein-Reim als Zweck-Reim wa? Aufgrund seiner individuellen Auslegung des Genres, haben wir Blow Flyy direkt in unsere Rubrik der „Experimentellen Musik“ gepackt, auch wenn er immernoch mit dem klassischen Hip-Hop verbunden ist. 

Gegenwärtig seine Solokarriere als Independentkünstler aus dem Boden hebend, verweigert sich Blow_Flyy dem Prinzip einer Plattenfirma und setzt auf die Devise ‚Do It Yourself‘. Zusammen mit dem langjährigen Manager Gary Johnson Junior, setzt er dieses Vorhaben in die Tat um. Die Texte von Blow Flyy verzichten auf das Siegel ‚Parental Advisory‘ und sind quasi als Clean Content zu verstehen. Mit seinen  energiegeladenen, interaktiven Live Performances, konnte Blow_Flyy nun schon die Stages in Kanada und Amerika betreten und plant bald mit seiner Rapkunst die ganze Welt zu bereisen. Doch sperren wir hierbei unsere Lauscher auf und hören wir in die Single Where Do We Go rein!

Ein für das Genre Typischer Drumbeat eröffnet den Titel und treibt ein interessantes Instrumentalsampel an, dass aus einem weiblichen Chor besteht. Dieser Sound zieht sich durch den Gesamten Track und lediglich in der Hook und dem Refrain eine leichte interessante Variation dargeboten wird. Hauptmerkmal ist bei diesem Song mit interessantem Beat ganz klar auf den Sprechgesang von Blow_Flyy gelegt und dies ist auch gut so und der Sinn und zweck der Sache. Der gesungene Refrain kommt etwas soulig daher, während der Rap eher hart gespittet wird. Grundsätzlich erinnert der Sound von Blow_Flyy an den typischen Sound des us-amerikanischen New Yorker Hip-Hop und genau dessen Zeitlosigkeit transportiert das stück auch hervorragend.

Souverän beweist Blow_Flyy, dass er keine Reime braucht, um die Hip-Hop Gemeinde von sich zu überzeugen. Reime sind nicht alles, auch wie die Stimme eingesetzt wird ist ausschlaggebend und genau in dieser Disziplin kann man Blow_Flyy nichts vormachen! Sein Selbstbewusstsein und der Druck seiner Stimme in den Rappassagen auf Where Do We Go zeigen sich deutlich von dem ersten bishin zum letzten Takt. Auch in Sync mit dem Beat, kommt Blow_Flyy lässig und gekonnt rüber und transportiert die Message von Where Do We Go perfekt zum Publikum.

Fazit 8 von 10: Hier treffen Welten aufeinander! traditioneller, zeitloser Hip Hop, der zeitgleich mit den Konventionen des Genres bricht. Konservative verfechter des Genres könnten hierbei etwas die Nase Rümpfen, alle anderen sollten sich Blow_Flyy mal reinziehen!

Blow Flyyy im Netz:

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