New York, die Stadt die niemals schläft brachte in den letzten Dekaden so einige fantastische Künstler hervor, darunter ein Mann der auf eine lange Rockkarriere zurückblicken kann: Mark Newman. Der Blues-Rock Gitarrist ist unter anderem bekannt dafür, dass er unter anderem mit Acts wie Jim McCarty (The Yardbirds), Willy DeVille (Mink DeVille), Sam The Sham, Bobby Whitlock (Derek and the Dominos) und Sam Moore (Sam & Dave) zusammengearbeitet hat und während seiner musikalischen Laufbahn, Bühnen auf der ganzen Welt gerockt hat. Seit einigen Jahren ist Mark Newman nun schon als Solokünstler unterwegs und veröffentlichte neben Walls Of Jericho (2010) und Must Be A Pony (2006) eine Vielzahl an Minialben und Singles. Sein aktuellstes Opus ist hierbei das Studioalbum Empirical Truth, welches eine Art Querschnitt aus Rock ‚N‘ Roll, Blues Rock oder auch Singer & Songwriter und leichte Folk Rock anleihen, die auch Elemente des Country beinhalten. 

So stellen Songs wie der Opener Scapegoat eine blueslastige musikalische Glanzleistung dar, bei der Meckerziegen definitiv nichts zu melden haben! Stilistisch traditionell gehalten und dennoch frisch und modern verleiht Mark Newman den Song Seele und verleiht ihm einen packenden Ohrwurmcharakter. Instrumental macht Mark Newman auf Empirical Truth konstant einen hochwertigen Job, der weitgehend auf gleichem Niveau bleibt. Sowohl mit einem fantastischen Songwriting und einer sehr guten Instrumentenführung bestückt, ist auch der Gesang von Mark Newman nicht von schlechter Sangeskunst geprägt. Zwar präsentiert Mark Newman ein in sich stimmiges Konzept, jedoch zeigt er stilistische Variationen und sorgt für Abwechslung. Das groovige Funk-Rock Stück Life Without You kommt ebenso souverän und lässig rüber, wie das mit Country flair versetzte Missisippi Falls, die ordentlich Rocken und durch eine wahnsinnsleistung der Musiker stehen, dabei jedoch unterschiedlicher nicht sein könnten, wenn sie auch stehts stimmig ineinander übergehen. Präzise Leadgitarren, treibenden Rhythmusparts und Felixibilität beim Arrangement sind es, welche die Songs auf Empirical Truth so gut machen. Where I Aim My Gun und Seven Days sind mit weichen aber voluminösen Bässen bestückt und werden mit cleanem Gitarrensound dargeboten. Wobei Seven Days ein direkt emotionales Feeling aufkommen lässt. Ein wenig an Country Rock mit zügigem Rock ‚N‘ Roll gepuncht, erinnert dann One More Song About A Highway. Der soft-rocker Are You Lonely For Me stimmt nachdenklich und kommt einfühlsam und der blues Rocker Everything You Know macht auch hier mit wahnsinns-gitarrensolos und einem gestandenen Arrangement eine Menge her. Roll Um Easy ist dann ein puristisches stück, welches aus nichts anderem als der schönen Stimme von Mark Newmann und einer schönen Gastsängerin, sowie seinem Banjospiel besteht, während es zum krönenden Abschluss Lycanthropy, ein funkiger und anspruchsvoller soft-rocker den krönenden Abschluss bildet

Fazit 8 von 10: In der Summe ein überdurchschnittlich gutes Album, dass von einem meisterhaften Songwriting und einer Konstant guten Spiel der Instrumente und Stimmbänder lebt. Unbedingt reinpfeifen, das gute Stück!

Mehr zu Mark Newman im Netz:

Mark Newman – Die offizielle Webseite:
https://marknewman.us/

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https://music.apple.com/artist/mark-newman/736583

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https://www.deezer.com/artist/51115092

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