Die kalifornischen Punk Urgesteine Electric Peace legen nach und präsentieren nach der Veröffentlichung der Videosingle Dina Might ihre neue EP You’re Going To Hell. In den 1980er Jahren gegründet, gehören Electric Peace zu den ältesten noch aktiven Punkbands in Kalifornien. Ein klein wenig muss man beim Sound des Openers an die alten Misfits denken, wie wir sie noch zu Zeiten von Static Age kennen. Denn so leitet der tiefe Gesang zu Beginn ein, unter den sich eine Orgel legt. Teuflisch leiten die Jungs das Rock ‚N‘ Roll lastige Spektakel ein und liefern nach einem Break ein Mid-Tempo Stampfer ab, der angepeitscht von dämonischen Drums ein Ensemble aus dreckigen Bässen, Gitarren, den horrormäßigen Orgelsynthesizern anpeitscht, auf welches ein Stimmorgan wie es (FAST) von Glenn Danzig himself stammen könnte gelegt wurde. Musikalisch stark Rock ‚N‘ Roll lastig ist der Punkrock Sound von Electric Peace, die nach fast vierzig Jahren Geschichte jedoch immer noch bei der Sache sind. catchy leadgitarren schmecken das Arrangement von You’re Going To Hell im Soloteil ab, bevor der Song dann zu seinem Ende kommt. Im Kontrast dazu steht dann noch das zügige Rock ‚N‘ Roll lastige Dinah Might, welches vorher bereits besprochen wurde und die Band in diesem Moment einen tanzbaren Rock ‚N‘ Roller aufs Pakett gelegt hat. Hier nochmal das Video dazu:

Mit Stranded Love geht es dann auf eine zunächst etwas ruhigere Art zu und mit Rock ‚N‘ Roll Bässen und Trompetensounds leited der Song ein, der einem dank der perkusivven Elemente doch ein wenig an Hawaii denken lässt, bis dann im Refrain der pure Rock ‚N‘ Roll wieder zum Vorschein kommt und in den Versen ein ruhiges Ensemble aus Synthesizern und Bässen gespielt wird, während die GItarre weitgehenst clean und unverzerrt bleibt. Auf diese Art beweisen Electric Peace, dass sie kompositorisch und musikalisch durchaus befähigt sind und auch stimmlich braucht der Mann am Mikrofon sich nicht zu verstecken. Hier arbeiten Kreative Menschen zusammen, welche ihr Handwerk beherrschen. Hat man beim Opener noch eine leichte Ähnlichkeit mit Glenn Danzig, Jerry Only und Co. bemerkt, so ist davon bei dem finalen Streich Tell Me You Hate Me nur noch marginal etwas vorhanden, stattdessen arbeiten Electric Peace hier einen klassischen Rock ‚N‘ Roller aus, der mehr nach Proto-Punk klingt.

Fazit 8 von 10: Do me A Favor, Tell me i Hate you! heißt es im Refrain Nein, diesen gefallen kann ich euch nicht tun! Denn der Mix von Punk und Rock ‚N‘ Roll, kommt kompormisslos und flüssig aus den Boxen. Freunde des Genres sollten hier mal reinhören!

Mehr zu Electric Peace im Netz:

Electric Peace bei Facebook:
https://www.facebook.com/barredrecords/

Electric Peace bei Apple Music anhören:
https://music.apple.com/artist/electric-peace/1174579080

Electric Peace bei Spotify anhören:
https://open.spotify.com/artist/2Rex2YKV2DPufWHDrp4fWp

Allgemein