Film und Musik gehören untrennbar zusammen und seien wir mal ehrlich, selbst der beste Streifen ist nur halb so gut, ohne die passende Musikuntermalung und genau für eine solche musikalische Untermalung, kommt Franco Esteve infrage, welcher mit dem Opus Apocalypse The Doll Chronicles (Original Soundtrack) den Soundtrack zu dem gleichnamigen Film kreiert hat. Das besondere daran ist, dass nicht nur die Musik von Franco Esteve stammt, sondern auch das Motion Picture. Hierbei zeigt sich ein begabter, multiaktiver Künstler, welcher sein Handwerk versteht. Apocalypse ist hierbei nur der Beiname dieses Werkes, denn wie der Name schon sagt, handelt es sich bei The Doll Chronicles um eine Serie an Filmen, welche aus der Feder von Franco Esteve stammen. Die musikalischen Vorlieben von Franco Esteve sind hierbei mannigfaltig und zeigen einen breiten Musikgeschmack auf: Von Nine Inch Nails zu Beethoven, von Snoop Dogg zu Led Zeppelin, ist die musikalische Playlist, welche Franco Esteve’s privaten Musikgeschmack auszeichnet breitgefächert.

 

 

Elf Titel sind es, welche die Tracklist von Apocalypse als Teil der The Doll Chronicles zieren, die alle zu einem spannenden Motion Picture, einen interessanten musikalischen Begleiter, hinter welchem nicht nur ein fantastischer Komponist steckt, sondern auch ein Künstler, der mit verschiedenen Klangfarben fantastische, akustische Gemälde zum Leben erweckt. The Dark Theater (Doll Chronische Theme) macht mit orchestralen Streicherelementen aus Cellokompositionen den Anfang und ist mit einer Spielzeit von unter einer Minute ein recht kurzes Intermezzo, welches den Zuhörer auf den Soundtrack einstimmen soll. Franco Esteve präsentiert auf dem Soundtrack zu Apocalypse – The Doll Chronicles ein fantastisches Soundspektakel und hierfür ist auch der Titel zu Apocalypse selbst ein Zeugnis, der  so klingt, wie er benannt wurde. Streichersphären zieren das Arrangement und klingen in der Tat so, als würde der Tag des jüngsten Gerichts Einzug halten. Angetrieben von simplen Basspattern, sind es die Cellos und Violinen, die hier für eine Endzeitstimmung sorgen und den Zuhörer in eine fantastische räumliche Klangkulisse ziehen. Der nächste Geniestreich The Space Between ist von einer mystischen und düsteren Grundstimmung geziert und fällt auf melodischer Ebene eher sporadisch aus, kommt mit seinem elektronischen Klangkonzept dann aber sehr erfrischend aus den Lautsprechern und man kann sich mit ein bisschen Fantasie die Szenen, welche sie wohl untermalen mögen nur allzugut Vorstellen, wenn man den oben eingebetteten Trailer als Referenz zur Rate zieht. Orchestrale Streicherelemente und Pianotonfolgen sind dann das musikalisch essenzielle Handwerk, The Beyond dem Titel, welcher wohl im Abspann des Filmes Apocalypse – The Doll Chronicles eingesetzt werden. Hierbei bleiben die stets surreal wirkenden Streicherelemente vorhanden und dienen als stimmige Hintergrundeffektierung für ein wunderschönes Klavierspiel.

The Passage ist dann zur Abwechslung komplett mit Synthesizern entstanden und kommt mit einer leichten Klangkulisse aus der Anlage, die diesmal komplett auf dem Prinzip der Synthesizerklänge basiert. Auch hier erweist sich Franco Esteve als Soundtüftler, welcher das richtige Gespür für ansprechende Musikbegleitungen innehat. Generell ist der Soundtrack zu Apocalypse – The Doll Chronicles eine runde Sache und war es eben noch elektronisch, geht es mit dem episch klingenden Entry als Teil des Originalkonzepts weiter. Bei diesen als Bonustracks gekennzeichneten Titeln ist eine Variation zu erkennen, welche sich aus orchestralen Elementen zusammensetzt. Ob nun im Stakkato oder als lang gezogene Note. Wer auf Filmsoundtracks steht, sollte sich Apocalypse – The Doll Chronicles von Franco Esteve unbedingt einmal anhören.

Fazit 8 von 10: Interessanter Soundtrack zu einem interessanten Film, der schon bald veröffentlicht wird.

Mehr zu Franco Esteve im Netz:

Franco Esteve die offizielle Webseite:
https://francoesteve.com

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https://open.spotify.com/artist/4VMSPHtolbzozjH4OY0I6B?si=8ff1347ab53a4799

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