Unter dem Namen Jar Of Kings veröffentlichen die beiden Komponisten und Musiker Artis Apinis und Arturs Patetko ein fantastisches und fast schon, ohne jegliche Übertreibung episches Werk des instrumentalen progressiven und alternativen Metal- beziehungsweise Rock. Hierbei beweisen die beiden Masterminds, dass geile Musik nicht unbedingt immer mit Gesang auskommen muss, sondern durchaus auch als instrumentale Komposition mehr erzählen kann, als Worte es je könnten.

Druckvolle Riffstrukturen und auch funkige Bassläufe, werden angetrieben von einem trockenen Drumming und nach dem fantastischen kurzen Intro, welches direkt ein Zeugnis für ein ultimatives kreatives Schaffen dieses Projektes steht, geht es bei  dem Opener Timeless direkt zur Sache. Der Titel, welcher mit Dennis Dyakoni im Feature entstanden ist, zeichnet sich durch eine diverse Komposition und ein Abwechslungsreiches Arrangement auf, welches den Zuhörer direkt mitzieht und durch seine im mittleren Tempo gehaltene, solide musikalische-, gekonnt progressive Wirkung auszeichnet. Synthesizer schmecken das gutstrukturierte und fingerfertig eingespielte Werk von Jar Of Kings ab und überzeugen durch Kompositionen im düsteren- d.h. tieferen Tonbereich.

Ein Highlight aus dem Debütalbum ist sicherlich der Titel Monoverse. Dieser leitet direkt mit mächtig groove ein, der aber nicht nur durch die solide Arbeit am Schlagzeug ausgezeichnet wird, sondern vorrangig durch die Rhythmus- Bässe und Gitarren zum Ausdruck gebracht wird. Komplex und konstant auf einem sehr guten Niveau, ist hier die Leadgitarre das absolute Highlight, welche dem Ganzen dann noch ein gewisses Extra aufsetzt. Mit düsteren Synthesizerklängen verfeinern Artis Apinis und Artūrs ihr Sounddesign und geben dem gesamten akustischen Kunstwerk noch eine ordentliche Portion Atmosphäre bei. Dies Atmosphäre kommt auch bei dem nächsten Stück Resolve mehr als überdeutlich zum Einsatz. Erneut präsentierten Jar Of Kings von ihrer stärkeren Seite und liefern zu dem für sie bekannten, authentischen Mix aus Alternative und Progressive ein groovendes Musikstück, welches besonders erneut durch die „singende“ Leadgitarre an Lebendigkeit gewinnt und überzeugen kann.

Doch Jar Of Kings haben hiermit noch lange nicht genug, wie sie mit dem nächsten Stück Gallantry unter Beweis stellen. Fantastische Melodiefolgen, werden Leidenschaftlich umgesetzt und erreichen auf gekonnte Art das Ohr des Zuhörers. Von gewohnt verspielten Sounddesigns im Background geziert, geht Jar Of Kings noch lange nicht die Puste aus! Dies beweisen sie auch gleich mit der nächsten Nummer Fender Bender, ein Titel der schon ein wenig Schmunzeln lässt, denn Wer biegt denn eine Fender… Halt stopp! Sogenanntes Bending ist damit gemeint! Und zunächst stürmisch, aber denn mit bedachter Ruhe bestechend, ist dieser Titel ein souveräner Tribut an die Kultgitarre. Zwischen Ruhiger Feinfühligkeit und kompromissloser Heavyness gehalten, zeigen Jar Of Kings sich hier ebenfalls Abwechslungsreich. Zum krönenden Abschluss laden Jar Of Kings dann brachial und Heavy as F*ck zum Golem’s Dance, welcher abschließend nochmal so richtig reinhaut! hier wurde nicht nur musikalisch und soundtechnisch aus dem vollen Geschöpft, auch die Produktion von Mastermind Artis Apinis ist nicht von schlechten Eltern.

Fazit 10 von 10: Eine Sternstunde des progressiven Metal und Rock!

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