Mit seiner neuen Industrial Metal Single Bleed stimmt der von Namesake bekannte Sänger und Musiker Johnny Craven auf sein für 2021 angekündigtes Debütalbum Machine ein. 2018 zwischen Barcelona und New York ins Leben gerufen, verwirklicht der Künstler seine Ideen nun einem weiteren Projekt und klingt dabei wie eine Fusion aus Marilyn Manson und Nine Inch Nails. Dies ist jedoch keine negative Vergleichsziehung, sondern Johnny Craven macht dies auf eine fantastische Art. Auf Bleed befinden sich neben dem originalen Titel, auch noch neun weitere Remixes von Bleed, welche allesamt die Veröffentlichung von Bleed aufwerten.

Doch diese kann auch durchaus ohne die verschiedenen Remixes vollkommen überzeugen und steht an und für sich schon für ehrlichen guten Industrial Metal. Der gezogene Vergleich mit Mister Manson und Trent Renzor ist hierbei nicht allzuweit hergeholt und denoch bietet Johnny Craven auf seinem Debüt eine ordentliche Portion Originilaiät. Der schockfaktor ist allgemein gegeben und auch die Musiker, verrichten hier einen fesselnden Job, welcher auf das Publikum mitreißend wirkt. So eröffnet Bleed mit einem für das Genre Industrial Metal typischen Sound der Drums und liefert eine maschinelle Einleitung, die aber nach einer kurzen Einleitung von der Stimme von Johnny Craven unterbrochen wird. Musikalisch ist das, was Craven und seine Band mit Bleed da abliefer, schöner düsterer Industrial Metal, der hervorragend Produziert wurde und entsprechend klingt. Zugegeben: Das Rad des Genres entwickeln sie jetzt nicht unbedingt weiter, aber sie sorgen dafür, dass es sich umso reibungsfreier dreht. Komplexe up-tempo Drums treiben den Mix aus druckvollen und perfekt gespielten Bässen an, welche die düsteren und elektronischen Synthesizerkompositionen perfekt mittreiben und somit die Grundlage für die energischen Gitarren darstellt. Der Mix bratet hierbei nichts von der stimmlichen Essenz des Johnny Craven weg, sodass dieser sich perfekt in dem Mix des Songs behaupten kann. Der Refrain ist rein vom lyrischen Aspekt ziemlich simpel gehalten, doch weniger ist manchmal mehr und das ist auch bei Bleed von Johnny Craven der Fall, welcher hier einen Song veröffentlicht hat, der nicht überanstrengt, aber auch alles andere als Simpel ist. Das dem Genre entsprechende Sounddesign, ist energisch aufgeladen und entsprechnd. Als Tanzbar sind die einzelnen Remixe von Bleed ebenfalls zu werten. Mit kompositorischer Finesse und gesanglich ansprechender Effektierung der Marke Marylin Manson, wurde auch bei der Produktion von Bleed alles richtig gemacht. Die verschiedenen Remixes werten die Veröffentlichung, wie bereits angedeutet durchaus auf und machen allesamt spaß gehört zu werden, an das Original reichen sie jedoch nicht heran.

Fazit 8 von 10: Johnny Craven liefert mit Bleed ein gutes Solodebüt, welches freunden des Industrial Metal mit Sicherheit gefallen wird.

Mehr zu Johnny Craven im Netz:

Johnny Craven – Die offizielle Webseite:
https://www.johnnycraven.com/

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https://music.apple.com/artist/johnny-craven/1538541136

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Johnny Craven bei Deezer anhören:
https://www.deezer.com/artist/108007502

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