Der kanadische Newcomer, Sänger und Songwriter Laszlo ist ein wahrlicher Vollblutmusiker mit Seele und Talent. Seine neuste melancholische Single Hollow Words, zu deutsch: Leere Worte, ist ein Stück, welches sich mit der Hoffnungslosigkeit und dem zugrundegehen eines Individuums befasst. Dieser Song, welcher aus der ICH-Perspektive erzählt wird, Eine unverkennbare Grundstimmung der Musik, trifft auf einen überdeutlichen depressiven Text, bei dem sich der religiös geprädigte Protagonist so fühlt, als seie er wertlos und der aus dem Teufelskreis eben dieser fundamentalistischen Religion entfliehen will. Doch wer jetzt glaubt bei Laszlo handele sich um einen Jammerlappen, den müssen wir eines besseren belehren, denn andere Songs des kanadischen Songwriters, wie zum Beispiel Live Your Life, welches den Zuhörer dazu ermutigen soll, sein Leben auszukosten und sich nicht immer mit Sorgen zu plagen, sprechen da einen ganz anderen Jargon. Gerade dieser Kontrast im Vergleich zu Hollow Words, wird dies nochmal mit dem positiven Titel My Time Has Come, welches den Zuhörer sein Potenzial erkennen lässt und die Arroganz seiner Mitmenschen im Keim ersteckt. So gesehen, ist Laszlo ein vielseitiger Künstler, welcher zielstrebig seine Konzepte verfolgt und auch hinsichtlich des Songwritings hervorragende Arbeit leistet. Doch wer ist dieser Mann?

Bei Laszlo wird die Divise Do It Yourself großgeschrieben! Sein musikalisches Schaffen, erstreckt sich von progressivem Rock, bis hin zu Rock, Pop, Blues und ist nicht auf diese Genres beschränkt, wenn sie auch den harten Kern seines musikalischen Schaffens bilden. Neben dem Songwriting und dem Gesang, spielt der Kanadier sämtliche Instrumente auf seinen Songs im Alleingang und produziert ebend diese auch selbst. Seit seinem dritten Lebensjahr, entwickelte Laszlo sein musikalisches Talent, welches durch das Erlenen des Klaviers und der Violine zum Vorschein kam. Seit frühen Jahren praktizierender Musiker, dauerte es bis in die High School, als er die Gitarre für sich entdeckte, wobei sein Bruder ihn unterstützte. Aufgewachsen in einem streng gläubigen Haushalt, musste er die Liebe zur Rockmusik laut eigenen Angaben im verborgenen halten. Sein erstes eigenes Album war Farewell To Kings von der Legende Rush, dieses Album hörte er sich heimlich an. Mit dem älter werden, kehrte er der Religion den Rücken, was zur Folge hatte, dass er von teilen seiner Familie, sowie sogenannten früheren „Freunden“ gemieden wurde. Von diesem Prozess handelt der Song Hollow Words (Leere Versprechungen gab es von der Kirche ja schon immer zu genüge!)

Mit Hollow Words schreibt Laszlo eine emotionale, melancholische Nummer, die unter die Haut geht

Musikalisch ist das, was wir auf Hollow Words zu hören bekommen, eine beeindruckende Mischung aus Indie- und Alternative Rock mit progressivem Anstrich, welche unter die Haut geht und den Hörer packt. Im langsamen Tempo gehalten, ging diese Nummer bereits Viral und dies ist auch nicht weiter verwunderlich, wenn man bedenkt was Laszlo daraus gemacht hat. Mit akustischen Rhythmusgitrren und verzerrten leadgitarren, erleben wir die ersten Sekunden von Hollow Words, welche kurze Zeit später von der tiefen und durchdringenden Stimme von Laszlo auf starke und zugleich angenehme Weiße begleitet wird. Seine tiefe Stimme, bringt die Message von Hollow Words perfekt zum Publikum, welche mit einem ordentlichen, wenn auch eingängigen aber dafür eindrucksstarken Rockarrangement begleitet wird. Erst ruhig, dann immer kraftvoller baut sich Laszlos Stimme auf und kommt während der ersten beiden Minuten richtig zur Wirkung und stark. Doch nicht nur der hammer Text, oder der Gesang könenn sich hören und sehen lassen, sondern auch der Sound dieser druckvollen Rocknummer, welche mit eingängigen Rockriffs- und Licks besticht, die druckvoll aus den Boxen kommen, ein leicht surreales Gitarrensolo lockerte zwei Parts des Songs auf und wirkt hierbei wie ein Bindeglied, welches Laszlo mit an den Tag gelegtem Perfektionismus in den Song einbaut. Auf großartige Variation wird bei Hollow Words verzichtet. Dies macht jedoch nichts, da der Titel schon in seiner Gesamtheit wirklich gut aus den Boxen kommt, hervorragend eingespielt, eingesungen und vor allem abgemischt und produziert wurde. Laszlo, welcher sämtliche Instrumente selbst komponiert und auch eingespielt hat, erweißt sich hierbei als absolutes Multitalent und hat eine alternative Rocksingle aus seiner EP My Time Has Come, die ihr euch hier direkt anhören könnt:

Fazit: 10 von 10 – Religiöser Fundamentalismus kann Menschen zerstören, ob dies im Sinne Gottes ist, gilt zu bezweifeln. Hätte Laszlo seinen Weg aus den Fängen dieses Fanatismus nicht herausgefunden, würde uns affengeiler Rock aus Kanada defintiv Fehlen! Rockfans mit Anspruch, sollten Laszlo auf keinen Fall an sich vorrübergehen lassen!

Laszlo im Netz:

Laszlo – die Offizielle Webseite:
https://laszlo-official.com/

Laszlo bei Facebook:
https://www.facebook.com/laszloofficialpage/

Laszlo bei Youtube:
https://www.youtube.com/channel/UCo-UtGE1JFj9vaKvGS3ZevQ

Laszlo bei Apple Music anhören:
https://music.apple.com/artist/laszlo/1496303897

Laszlo bei Spotify anhören:
https://open.spotify.com/artist/5TNtLxHWJJqONApGbexje2

Laszlo bei Deezer anhören:
https://www.deezer.com/artist/1181533

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