Wenn man an den Song It’s Raining Men denkt, denkt man automatisch an The Weather Girls und an Martha Wash. Als führendes Mitglied der Diven räumte sie zahlreiche internationale Nummer 1 Hits ab und war mit ihrer verstorbenen Kollegin Izora Armstead als died Weather Girls nicht nur für It’s Raining Men (ihrem erfolgreichsten Hit) bekannt, sondern auch für Songs wie Sweat (Everybody Dance Now)Strike It Up, oder Everybody Everybody. Diese Diva ist noch lange nicht weg vom Showgeschäft und hat jüngst mit Love & Conflict ihr neues Soloalbum auf den Markt gebracht. Insgesamt acht neue Titel präsentiert diese Stimmgewalt nun der Musiklandschaft und gibt sich dabei so künstlerisch einmalig und großartig wie eh und je! 

Schon der fantastische Track Glamour Flows zeigt, dass die Diva ihr Handwerk immer noch beherrscht und mit ihrer musikalischer Leistung direkt den Atem stocken lässt. Mit einer Mischung aus einer akustischen, Jazz betonten Form des Disco mit einer Prise Funk und einer fast schon classy Art und Weiße liefert das Weather Girl hier qualitativ hochwertige akustische Kunst, die sich nicht nur durch ein fantastisches Sounddesign auszeichnet, sondern die auch musikalisch fantastisch komponiert wurde und der atemberaubende Gesang von Martha Wash hierbei von Trompeten, Klavierklängen, warmen und druckvollen Bässen und zügigen Drums begleitet wird. Doch es ist noch lange nicht die Luft raus! Die Popnummer Like Fire besticht mit funkigen Gitarren, Bläsern und groovy Bässen, welche Marta erneut gekonnt unterstützen, deren fantastische Stimmperformance tief unter die Haut geht. Martha ist eine echte Diva und dafür ist auch Soaring Free verantwortlich, eine Ballade, welche Martha von einer zärtlicheren Seite zeigt, ohne dabei etwas an ihrer Qualität einzubüßen, wobei die Stärke der Arrangements im Refrain zurückkehrt und den Zuhörer in seinen Bann zieht.  Auch der sich beim instrumental etwas zurückhaltende Flowers Blossom ist ein echter Seelenfänger, der zeigt, dass Martha Wash auch ohne bombastische Klangkunst ihre Stimme nicht verliert und sich stark durchsetzt. Gänsehaut pur also! Ab in die 60er PopRock Ästhetik mit Never Enough Money bei welchem Orgelsounds und zügige Drums sowie pfundige Gitarren, die Diva vorantreiben, die auch in dieser Disziplin beweist, dass sie eine absolute Perfektionistin ist. Die Abrechnung mit Geldgeilen Widerlingen, kommt ist ebenso ein Ohrwurm, wie das erfrischend modern klingende Don’t Forget My Name, welches mit elektronischen Elementen und Drums im Instrumental für eine unvorhergesehene Wendung sorgt. Tanzbar und ordentlich mitreißend, steht dieser Sound der Weather Girls Legende ebenso, wie der elegante classy sound! Das fast schon – vor allem durch die Gitarrenarbeit- Countrylastige Honey My Friend. Zum krönenden Abschluss, gibt es dann noch den epischen und emotional berührenden Song Rise And Shine, der funkige Gitarrenarbeit mit Elektronik kombiniert und wirklich funky aus den Boxen kommt und einfach zum tanzen gemacht ist. Inhaltlich geht es um die Reue einer Person, die ihre Liebe verloren hat. Und dennoch –

Fazit 9 von 10: Mit ihrem Soloalbum Love & Conflict macht das Weather Girl ordentlich Stimmung und sorgt für gutes Wetter!

Mehr zu Martha Wash im Netz:

Martha Wash – Die offizielle Webseite:
https://www.marthawash.com

Martha Wash bei Facebook:
https://www.facebook.com/themarthawash/

Martha Wash bei Spotify anhören:
https://open.spotify.com/artist/7htVGwGw3uAa7Axft4MTnx

 

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