Ein viertel Jahr ist es nun schon her, da haben die beiden Musiker und Produzenten Marcos Kuusjärv und Veli Eronen mit Who The Fuck Is Alice, ihrer letzten Single für Aufsehen gesorgt! Spekulationen ob es sich hierbei um eine Neuinterpretation des Smokie Klassikers handeln könnte, kamen beim Anblick des Coverartworks und des Titels auf, was nicht ganz so abwegig erscheint. Doch der Song hatte tatsächlich eine andere Bedeutung und es wurde somit keine Coverversion-, sondern ein Original von den beiden geschrieben. Nun setzen die beiden die Geschichte des Songs fort und releasten via Max Duck Records am 22. August ihr neues Studiooutput. Die metaphorisch gestaltete Nummer, behandelt das leidige Thema um den Brexit und um die Briten und die Schotten. Metaphorisch wird das Ganze dann intelligent umschrieben und wir bekommen mal wieder qualitativ hochwertigen Stuff mit dieser neuen Single, welche die Geschichte der vorherigen fortsetzt von den Schotten dargeboten. Die beiden Masterminds Marcos Mussjärv und Veli Eronen haben zuvor gemeinsam in der Band Max And The Ducks gespielt, welche zwischen den Jahren 2014 und 2017 insgesamt 9 Top-10 Platzierungen in Finnland erreichen konnten. Dieses mal featuren sie die Sängerin Nida welche kroatische Wurzeln hat und in Los Angeles lebt.

Im Kontrast zur vorherigen Nummer, ist Bitch Alice Is Back weitgehend das komplette Gegenteil! War Alice In Wonderland noch eine leicht zügige Alternative Pop Nummer, wird bei Bitch Alice Is Black eben dieser mit schwermütigem, alternativen Heavy Rock vermengt und beginnt nach einem begrüßenden Drum-Break im mittleren Tempo aus schwermütigen und druckvollen Heavy-Rock Sound, der mit einem druckvollen Bass und Distortion Gitarren quasi regelrecht aus den Boxen explodiert und den Zuhörer direkt umhaut. Als dann der Gesang von Nina einsetzt, die mit ihrer wunderschönen und liebevollen, aber energisch / Kraftvollen Stimme für Gänsehaut sorgt, ist das Arrangement des Songs im Verse etwas zurückgehalten und ruhig und wird dafür von einem konstanten Bass und einem leichten Synthesizerspiel begleitet. Hier wird der Fokus direkt auf die Stimme von Nina gesetzt. Das Arrangement von Bitch Alice Is Back lässt nichts zu beanstanden über, denn der Song kommt alles andere als eintönig oder öde aus der Anlage. So wird nach der ruhigen und gradlinigen Melange des Verse plötzlich eine Hookline präsentiert, die besonders durch ihre melodische, gesangliche Ausrichtung bereits zum Ohrwurm mutiert, den man nicht so schnell wieder los wird. Melodisch ist auch der Refrain, der mit den eingangs erwähnten, tieftönigen Bass- und Gitarrenriffstruktur aufwartet und bei dem Sängerin Nina sich ebenfalls bestens macht!

Ihre Stimme kann sowohl Gänsehaut in den ruhigen, liebevollen Passagen von Bitch Alice Is Back überzeugen, als auch in den hart rockenden Momenten des Songs, die vorrangig im Refrain und in einer Art Bridge zwischen der ersten und der zweiten Hälfte des Songs zu hören ist behaupten. Hierbei beweist die Künstlerin stimmliche Power und vor allem Talent. Mit kompositorischem Geschick und einem an Ideenreichtum-trächtigen Sounddesign, geben die beiden MATD Masterminds Marcos Mussjärv und Veli Eronen  alles und erschaffen einen Song zwischen Heavy Rock und seichter, liebevoller Klangästhetik, welche ein Beweis für das musikalische Können, sowie die songwriterischen- und Arrangierfähigkeiten des Duos steht. Garniert wird das ganze dann auch noch mit einer knackigen Produktion zwischen Rock, Heavy und Pop. Einzelne Elemente wie Pianoklänge und mystische Synthesizer, stehen ebenso auf dem Plan wie gekonnter Gesang und bitter raue Heavyness.

Fazit 10 von 10: Mit Bitch Alice Is Back liefern MATD im Feature mit der talentierten, bildhübschen Sängerin Nina erneut ein fantastisches Musikstück hin, dass fans der alternativen Pop- und Heavyrock Musik sicher überzeugen wird.

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