Aus der weltberühmten amerikanischen Stadt Las Vegas erreicht uns mit Pasteurized for your Pleasure eine Produktion der elektronischen Musik und zugleich der besonderen Art! Besonders? Ja! Denn der junge Mann, welcher hinter dem Projekt Mr. MiLK steckt, ist mehr als nur ein Produzent elektronischer Musik und verarbeitet in seinen Titeln eine ordentliche Bandbreite an verschiedenen instrumentalen, kompositorischen und vielseitig interessanten Fähigkeiten. Seit der Mittelstufe, war der gerade einmal 16-jährige Mr. MiLK als Up-Right Bassist tätig, einem Instrument, welches er stets die treue schwor und präsentiert nun mit Pasteurized for your Pleasure das Ergebnis jahrelangen musikalischen Trainings. Hierbei liefert der junge Mann ein höchst experimentelles Album, das bereits mit psychotisch wirkenden Intro eine gewisse Erwartungshaltung aufkommen lässt, da das ganze ein wenig wirkt wie ein surrealer Albtraum. Ein wenig muss man dann beim Hören der Breakbeats von Dying Bird an The Prodigy denken. Hierbei hat der Künstler sich einen gewissen kompositorischen Minimalismus verschrieben, welcher sich durch ein surreal wirkendes Sounddesign auszeichnet. Etwas Luft nach Oben ist bei der Musik von Mr. MiLK durchaus vorhanden, jedoch muss man ihm zweifelsfrei ein gewisses Talent anerkennen, dass sich nicht nur durch das gekonnte Erschaffen von interessanten Soundscapes und dem damit verbundenen Individualismus der einzelnen Titel auszeichnet. So ist The Gulag ein ruhiger Mix aus Ambient und Breakbeat, der viel mit Klangfacetten der Marke Moog und Therimin spielt und fast wirkt wie der Soundtrack zu einem Mondspaziergang, Während der im Leadsynthesizer leicht psychotisch wirkende Sound von Reef zusammen mit 8-Bit Effekten unterlegt wird und mächtig wärme im Bass verspricht. Mit effekten versehene Pianoklänge sowie e-Pianoklänge, sind das tragende Element auf dem träumerischen mit Breakbeats begleitetem Decompress. Dieser liebevolle Aspekt wird auch bei Interlude beibehalten, das mit einem zärtlichen Piano den Hörer umgarnt und dann zur basslastigen aber zaghaften Nummer wird, die mächtig kompositorisches und vorallem sounddesign technisches Geschick beweißt.

Fazi 8von 10: Mit Pasteurized For Your Pleasure, hat Mr. MiLK ein durchaus hörenswertes und interessantes, experimentelles Album zwischen Breakbeat, Ambient und Electro erschaffen, bei welchem er sich als Meister der Klangkunst erweißt. Unbedingt anhören und eigenes Urteil bilden!

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Experimental Music