Vor rund einem Monat haben wir Pipi Pango mit seiner Single Shake Body bereits vorgestellt. Nun legt er nach und beginnt das Jahr 2021 mit der Veröffentlichung seines neuen Albums Africability: African Vibe. insgesamt 14 Songs sind auf diesem Opus, dessen stilistisches Schaffen sich zwischen den Genres Afropop und Reggae. Eigentlich die Exoten hinsichtlich des Genres auf She Wolf, aber wer uns seit längerem verfolgt weiß, dass es bei uns nur um eine Sache geht: Die Musik. Die Anfang seiner Veröffentlichungsserie legte Pipi Pango mit der Single Jah Jah, der bis zu Lagos To London und Shake Body konstant qualitativ hochwertiges Material präsentierte. In seiner Vergangenheit besuchte Pipi Pango die Filmhochschule, sowie das Sound Training Zentrum in Dublin und eignete sich somit ein umfassendes Know-How hinsichtlich der Musikproduktion und des Komponierens, sowie des Songwriting an. Zu seinen großen Vorbildern zählen zum einen Kanye West und P. Diddy, aber auch Rock und Indie Pop Acts wie U2 oder Coldplay

Nach dem kurzen und nachdenklichen Interlude legt Pipi Pango direkt los und präsentiert entsprechend seines Genres wahre Kunst. Tanzbare Drumbeats leiten den eigentlichen Opener von Africabillity: African Vibe ein und reißen das Publikum regelrecht mit. Durch eine perfekte Produktion des modernen Reggae getragen, legt Pipi Pango ohne Umschweife oder ohne eine Zaghaftigkeit direkt los und präsentiert in Begleitung mit den Sounds eines elektronischen Klaviers und eines mit mächtig Attack gefütterteten Synthesizerflächen einen Text, den man hinsichtlich der Umschreibung seiner Musik wörtlich nehmen könnte, denn auch wenn das Instrumental ein musikalisch impressionshaftes Stück darstellt, lässt es dem Sänger doch von Anfang an mächtig platz nach oben. Was Pipi Pango hier darbietet ist waschechter Reggae, welcher lyrisch gut etwas hermacht, gesanglich seinem Genre entsprechend ist und der auf dem kompletten Album Africability durch die Bankweg gut rüberkommt. 

From Lagos To London, kommt hierbei mit einem groovigen Drumbeat aus der Anlage, der erneut instrumentale Leichtigkeit mit einem diversen Sounddesign kombiniert. Hierbei legt Pipi Pango erneut ein eingängiges, aber dafür mitreißendes Musikstück vor, welches zum einen lyrisch etwas simpler gestrickt ist, doch getreu dem Motto weniger ist manchmal mehr, wird hierbei auf ein fantastisches Instrumental ein tanzbarer Track dargeboten, der Freunden des Genres unter Garantie zusagen wird. Dies gilt selbstverständlich auch für das restliche Album, bei dem Pipi Pango mit Sorgfalt und Talent an die Sache rangegangen ist. Sein kommerzieller Sound ist massentauglich, aber dafür nicht seelenlos. Pipi Pango lässt hier elektronische Synthesizer Klänge der Wave Richtung in seine Kunst einfließen und liefert auf jedem Song eine gewisse Variation, die zum einen die musikalische DNA des Künstlers von Song zu Song beibehält, dabei jedoch jeder Song unverkennbar aus der Feder des Pipi Pango ist und dies bezieht sich nicht ausschließlich auf seinen Gesang, der markant aus den Boxen kommt. 

Auf dem Artwork zur Singleauskopplung Shake Body steht beispielsweiße schon das Motto: Hier zeigt Pipi Pango im klanglichen Kontrast zu seiner vorherigen Singleauskopplung seine kompositorische und Soundtechnische Vielschichtigkeit perfekt auf! Ist das Album häufig auf tanzbare Party getrimmt, geht es bei Tracks wie dem Female featured Without You etwas gemäßigter zu und auch dies zeigt erneut eine interessante Facette der musikalischen DNA von Pipi Pango. Etwas mehr Fülle bei den Instrumentals wäre wünschenswert gewesen, dennoch handelt es sich hier um ein weiteres Soundspektkel des Genres

Fazit 8 von 10: Grandioser moderner Reggae mit Elementen des Afropop. Freunde des Genres sollten sich Africability von Pipi Pango unbedingt zulegen!

Mehr zu Pipi Pango im Netz:

Pipi Pango die offizielle Webseite:
http://www.pp-pango.com/

Pipi Pango bei Facebook:
https://www.facebook.com/pp.pango

Pipi Pango bei Spotify anhören:
https://open.spotify.com/artist/68EUG81DLuAT6eeSzVaE8q

Reviews