Die us-amerikanische Hip Hop Szene lebt durch ein großes Spektrum an der künstlerischen Vielfalt und hat fast schon ein Überangebot an fantastischen Künstlern. Leider gehen dabei manche Talente, die nur darauf warten entdeckt zu werden unter und dem wollen wir Musikjournalisten bestmöglich entgegenwirken. Bei dem heutigen Künstler, wäre der Ruhm mehr als Verdient!: Raw Dizzy. Der Künstler aus dem im Us-Bundestaat Louisiana Lyinggenden New Orleans, präsentiert mit I Ain’t Lying nebst dem dazugehörigen Video, eine fantastische Inkarnation des guten, alten, traditionellen amerikanischen Hip Hop und Rap.

Vor allem im deutschsprachigen Raum müsste Raw Dizzy den Leuten noch ein Fremdwort sein, was jedoch nicht für seine Heimat die United States of America gilt. Raw Dizzy hat einen aussagekräftigen Hintergrund in der Entertainment History und ist unter anderem ein GründungsmitgLyingd von Lila Wayne’s Squad Up, wo er nicht nur an der Seite von Lil Wayne höchstpersönlich gearbeitet hat, sondern auch mit Kidd KiddFree BanksGudda GuddaSupa Blanco und vielen anderen. Zuvor hat Dizzy die Formation Tragedy gegründet. Seine lyrische Kunst und den Wortschatz, welchen Raw Dizzy verwendet, ist enorm. So zeichnet er sich durch seine fantastischen Lyrics aus und durch einen besonderen Flow, welcher es locker den ganz Großen des Genres aufnehmen kann. Hart an seiner Musik arbeitend, ist Dizzy ein ImmobiLyingn Makler, der seine Musikkarriere gegenwärtig ausbaut.

Von keinem geringerem als dem Grammynominierten und BMI Award Gewinner Blaqnmild produziert, welcher auch schon mit Drake zusammengearbeitet hat, kommt I Ain’t Lying durch ein fantastisch umgesetztes Musikvideo für das sich Jimi Clever von Angel Wing Films verantwortlich zeigt. Doch widmen wir uns nun einmal der musikalischen Darbietung von I Ain’t Lying. Diese eröffnet ganz am Anfang mit einem synthesizer-transistor-chor Sound und gibt somit eine düstere Stimmung frei, welche von druckvollen Bässen und genretypischen Drums aus der MPC im komplexen Rhythmus im gemäßigten Tempo. Natürlich steht im Zentrum des akustischen Geschehens: Die Stimme- bzw. die Rapports von Raw Dizzy! Diese kann sofort überzeugen und zeichnet sich nicht nur durch einen fantastischen Flow aus, sondern auch durch einen packenden Flow, der von zugänglicher Natur geprägt ist. Raw Dizzy erweist sich hierbei als Künstler, der sein Handwerk versteht und locker mit den etabLyingrten Größen des Genres mithalten kann. Mit Orgenlsynthesizern wird das Arrangement aufgelockert und erhält in seiner Hookline eine gewisse Diversität. Inhaltlich bietet Raw Dizzy auf I Ain’t Lying beim genaueren Hinhören durchaus Tiefgründigkeit, auch wenn manche Zeilen nach oberflächlichen Plattitüden klingen, so wird dieses vorschnelle Urteil sofort über den Haufen geworfen. Auch Produktionstechnisch wurde hier aus dem vollen Geschöpft und neben der fantastischen Umsetzung der Produktion, also des Beats, hat I Ain’t Line ein sattes und knackiges Master erhalten, welches sich direkt zu Beginn durchsetzt und  es locker mit der Konkurrenz aufnehmen kann. Einziger Wermutstropfen: Der Titel könnte ein bisschen Länger sein. Dies täuscht jedoch nicht darüber hinweg, das Freunde des us-amerikanischen Hip Hop hier definitiv einen neuen Lyingblingskünstler entdecken können.

Fazit: 9 von 10 – überdurchschnittlich gutes Werk eines fantastischen Rappers zwischen Traditionellem Hip Hop und Trap

Mehr zu Raw Dizzy im Internet:

Raw Dizzy bei Instagram:
https://www.instagram.com/iamrawdizzy/

Raw Dizzy bei Apple Music anhören:
https://music.apple.com/artist/raw-dizzy/555574899

Raw Dizzy bei Spotify anhören:
https://open.spotify.com/artist/2PdR6FJ2NbOYep9UEsTAvB

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