Wenn man das Artwork des neuen Ureas Albums,  The Black Heart  anschaut, könnte man hierbei direkt an eine Gothic Produktion denken. Das auf dem Label Hänsel und Gretel veröffentlichte Album, hat zwar definitiv was damit zu tun, jedoch sind etwaige Einflüsse von Progressive Metal, Nu Metal oder gestandenem Gothic Rock, unverkennbar vorhanden.

Wenn man raten müsste, so könnte man die Veröffentlichungspause zwischen Ureas erstem Album The Naked Truth und The Black Heart Album, mit der doch packenden und gelungenen Produktion rechtfertigen. So lagen zwischen beiden Veröffentlichungen, immerhin geschlagene 9 Jahre. In erster Linie und das wird bereits bei dem Opener Hello überdeutlich klar, handelt es sich um eine Dark Gothic Produktion, die schon bei den ersten Sekunden pure Gänsehaut verursacht. The Seven Deadly Sins ist zum Beispiel auch ein sündhaft guter Gothic Metaller, Doublebass Drums, melodische Leadgitarren und scheppernde Heavyness inklusive, macht dieser Track ordentlich Dampf und sorgt für Gefallen. Für all die schwarzen Herzen da draußen, ist das darauffolgende Titelstück, das Ureas hier aus den Boxen zaubern ein schockierend düsteres Werk, bei dessen Effekten man zunächst einen Killer im Kopfkino hat, der dann wiederrum einen Killersong Freilegt.

Theatralisch, mit orchestralen Effekten legen Ureas auch auf Seal This Moment die Marschrichtung fest und Zaubern wie auch auf dem darauf folgendem Song V For Victory, ein Goth Metal Spektakel nach dem anderen aus den Boxen. Liebliche Kost, gibt es stellenweiße auch mit For Who You Are und All Alone Am I, wirkt teilweise wie ein Dark Industrial Rocker. Die Grundessenz der Band ist Gothic, aber Ureas sind Vielseitig. Und so vielseitig ist auch der tolle Gesang, bei dem sich die Herren Stimme von Per– und Heidi Johanson abwechseln. Auch Knüppelmucke gibt es z.B mit Shut The Fuck Up: Der Track wirkt, als hätte man sich kurz an Nu Metal meets Gothic probiert. Aber ich will hier nicht mosern, leiste Folge und halte die Backen.

Fazit: 10 von 10 : Hier ist wirklich für jeden was dabei. In erster Linie kann man Ureas‘ Black Heart Album den Schwarzkitteln empfehlen, aber durch die Vielseitigkeit, die sie an den Tag legen, ohne dabei ihre Grundessenz zu verachten, ist wirklich für jeden Metalfan was dabei. Durch die druckvolle, fette Produktion und das astreine Songwriting, kann man dieses Album getrost jedem empfehlen, der auf kompromisslosen, ausgeklügelten Metal abfährt – Kaufen, Reinlegen, Abdrehen!

Review von Philipp – Philipp@she-wolf.eu

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