Wenn man sich das Artwork zu Party At The Top des Künstlers RGB anschaut, so bekommt man ein leichtes Gefühl, dass es sich hierbei eventuell um eine Retro Produktion handelt. Doch mit Retro hat dieser Pop Titel nur bedingt was zu tun, zumindest dann, wenn man den Sound des elektronischen Synthesizers und den Bassgrooves hört. Ein klein wenig muss man bei der einfühlsamen Stimme von RGB schon ein wenig an die Gorillaz denken. Zusammen mit North Lord und der Künstlerin Zoe Hines ist dieser liebevoll zärtliche Track entstanden, welcher eine Fusion aus den Genres Pop und R’n’B und dies im klassischen handgemachten Sinne! Dies ist auch nicht verwunderlich wenn man bedenkt, dass der us amerikanische Musiker und Komponist eine professionelle Ausbildung als Pianist und im Bereich der Jazzmusik genossen hat. Denn die Jazz Einflüsse sind auf Party At The Top allgegenwärtig vorhanden und für jedes Ohr erkennbar.

Mit einem Attack Effekt einleitend, eröffnet der Song Party At The Top mit einem liebevollen und einfühlsamen Männergesang, der von gemäßigten elektronischen Drumbeats begleitet wird und sich vor allem durch seinen satten Bass auszeichnet. Ein elektronischer Pianosound ziert das Arrangement von Party At The Top und dies kommt verdammt gut, weil es den Stimmen Freiraum lässt und sich zu entfalten. Zunächst mit einem besagten einfühlsamen Männergesang und dann mit der schönen Stimme von Zoe Hines zum Ausdruck gebracht, sind die Vocals auf Party At The Top eine Klasse für sich und werden von dem Instrumental getragen. Dieses Instrumental kommt zwar eingängig, aber mit einer ordentlichen Portion Variation um die Ecke, ohne zu sehr anzustrengen. Besonders wenn sich die einzelnen Gesänge abwechseln, variiert sich alles etwa in den Leadsynthesizern, während der Grundrhythmus eigentlich immer gleich bleibt und ein in sich geschlossenes Konzept darstellt. Jazzlastig ist Party At The Top von RGB und wer hier jetzt einen fetzigen Dance Pop Song erwartet, den müssen wir enttäuschen! Der Konsument bekommt jazzlastigen Pop mit Einflüssen des R’n’B und somit etwas viel kompromisloseres, ehrlicheres dargeboten.

Wer jetzt noch was auf die Augen möchte, für den haben wir abschließend noch als Bonus den Clip zu RGB’s letzter Single Moon Cheese dabei!

Fazit 8 von 10: Toller Track der konzeptuell, als auch musikalisch und vorallem stimmlich überzeugt! unbedingt mal anhören1

Mehr zu RGB im Netz:

RGB Bei Apple Music anhören:
https://music.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewCollaboration?cc=de&ids=1545508435-1063925042

RGB bei Spotify anhören:
https://open.spotify.com/artist/6dPTjMbZSRJhoUUt453nB8

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