Wenn man an die Schweiz denkt, denkt man direkt an die Alpen, die Kultur und an verdammt guten Käse. Doch wisst ihr wofür die Heimat des Jura und der weltbesten Schokolade auch bekannt sein sollte? Für ihre fantastische Musik! Und dies beweisen die Newcomer von Shortcut2Infinity mit ihrem Debütminialbum Monster hier auf ganzer Linie! Der moderne Hardrock welchen die Mitglieder Adrian ,,Adi“ Rieder (Bass), Kunz & David „Dävu“ Zimmemann (Gitarre), Florian „Flo“ Baumgartner (Drums) und Aron Hasler (Gesang) hier präsentieren kommt mit metallastigen Allüren um die Ecke und zeigt, dass Shortcut 2 Infinity mehr als einfach nur eine weitere Rockband sind. Auch wenn Sie sich nahtlos im Genre des modernen Hard Rock bewegen, stechen die fünf Jungs mit ihrem doch in einigen Nuancen metallastigen-, modernen Hard Rock aus der Masse der Veröffentlichungen Hervor. 

Im Oktober 2020 präsentierten Shortcut 2 Infinity bereits den Opening Track I Know, welcher mit einer metallastigen Rock ‚N‘ Roll Melange besticht, die sich nicht nur durch ihre zielstrebige Instrumentenführung auszeichnet, bei der euch ordentlich eingeheizt wird, sondern auch kompositorisch ein starker Einstieg in dieses Minialbum Schon damals wurden ohne Übertreibungen zum Papier zu bringen, die Fähigkeiten der Musiker alleine im Verse mit Iron Maiden ’s 2 Minutes To Midnight verglichen und die durch Whiskey geölte Stimme von Frontmann Aron Hasler wurde hierbei perfekt von der Gitarren- und Bassfraktion zum Publikum transportiert, welche energiegeladen von ihrem Drummer angepeitscht wurden. Hinsichtlich der Komposition-, der musikalischen- und gesanglichen Fähigkeiten und des Sounds begeistern Shortcut 2 Infinity eindeutig und setzen hierbei neue Akzente. Klar erfinden sie das Rad ihres Genres nicht neu, aber sie bringen frischen wind ins Getriebe und nach diesem starken Opener, bekommt man direkt Bock auf mehr. 

Dieses Verlangen wir dann direkt beim Hören von Let Them See gestillt, denn direkt beim Hören von diesem Mid-Tempo Stomper bekommt man direkt De-Ja-Vus an Acts wie ZZ. Top. Denn leicht Bluesig und vor allem funkig, geht es dann im Verse zu. Angetrieben von einem standfesten Fundament aus Drums und Bassriffs, die hierbei ein ordentliches Fundament verkörpern, spielen die beiden Gitarristen Kunz & David Zimmermann ein fantastisches Riffing, welches im Verse mit seinem Minimalismus besticht, aber dann im Refrain zusammen mit dem Bass zu einem fest-drückenden Soundspektakel werden und hierbei die perfekte Grundlage für den rauen Gesang von Frontmann Aron Hasler bietet. Souverän schwingt Drummer Flo die Sticks und lässt diese auf die Felle treffen und stampft kraftvoll mit den Füßen auf die Fußmaschine der Bassdrum. Der Titeltrack Monster feiert sein Opening dann mit einem Powerchord, welcher direkt auf einen zügigen Rocker im uptempo gefasst macht. Hierbei spielen Shortcut 2 Infinity einen Rock ‚N‘ Roll Song, bei dessem Hören man irgendwie direkt an Lemmy und Co. denken muss. Eins drauf setzen diese starken Rocker dann noch mit einem Wahnsinns-Gitarrensolo, welches die Luft endgültig zerschneidet. Headbangorgien sind bei Shortcut 2 Infinity ebenso an der Tagesordnung, wie ein kompromisslos-komplexes Drumming und ein überzeugendes Songwriting und Composing.

Von einer gemäßigteren-, aber keineswegs ungehaltenen Seite zeigen sich Shortcut 2 Infinity dann auf dem mit einer Akustikgitarre einleitenden Song Rowing, der zunächst harmonisch und liebevoll einleitend-, wobei ein leicht melancholisches Gefühl aufkommen mag, wobei Shortcut 2 Infinity es schaffen, den Hörer zum nachdenken anzuregen. Hierbei zeigen Bassist, Gitarristen und Drummer was sie drauf haben und bilden ein Fundament für den fantastischen, rauchigen Gesang des Frontmanns, welcher auch in dieser Disziplin mit seiner Stimmleistung voll und ganz überzeugt. Fast schon bedrohlich in seiner Machart eröffnet Friday dann mit zwei Tönen aus Drums und Bass-, zu welchem sich bald die Drums gesellen und nach einem immer lauter werdenden Friday wird hierbei wieder ein fantastisches Rockspektakel dargeboten, welches diesmal einen starken Retro-Rock Flair zum Besten gibt, bei welchem verschnörkelte Riffings die Grundlage für die Vocals sind und erneut ein interessantes Songwriting präsentiert wird. Alle Songs wurden von Robin Meroni in seiner Klangkaserne gemischt und gemastert, welcher dem Gesamtwerk einen ordentlich druckvollen Sound verliehen hat. Zum krönenden Abschluss fällt dann der Heavy Stone im Rock ‚N‘ Rolligen Jargon vom Jura und kommt erneut mit zielstrebiger und gradlinig-souveränen Instrumentenführung aus den Boxen und bildet den gelungenen Abschluss eines überdurchschnittlich guten Albums.

Fazit: Fantastisches Debüt des modernen und kompromisslosen Hard Rock. Fans des Genres sollten hier unbedingt reinhören!

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