Was zur Hölle ist das? Als ich beim Anblick des Covers von einem Musikanten namens Snatch The Snail den Titel Fuckboy entdeckt habe, wollte ich meinen Augen zunächst nicht trauen. Doch scheinbar meint der Mann aus Charlotte, welches im us-bundestaat North Carolina liegt, Bierernst. Der Multiinstrumentalist trat bereits mit 17 Jahren in mehreren Bands in Erscheinung, tourte mit ihnen und nahm mehrere Extended Player auf. Nun ist er mit seinem Soloprojekt am Start und präsentiert mit Fuckboy seinen eigenen „Schnecken“Sound.Diesen gibt er auch im entsprechend gemäßigten Tempo zum Besten, bei welchem sich der Musiker direkt als gestandener Mann entpuppt. Sicher, das Riffing ist jetzt nicht unbedingt Spektakulär, jedoch versteht der liebe Snatch sein Handwerk und schafft es einen Song zu schreiben, der von dem fast schon surreal-lustigen Video einen passenden Soundtrack zu zimmern. Oder eher doch Umgekehrt? Bevor wir jetzt mit der Metapher des Huhnes und des Ei ankommen, mal etwas genauer für die Musik. Im Zusammenspiel mit den zunächst leichten Drums, die sich im 4/4 Takt bewegen und durch einen Rimshot an der Snare betont werden, geht es dann in einem Rock ‚N‘ Roll Lastigen Indiesound zur Sache, der sich durch solide Riffingarbeit auszeichnet und getragen von einem druckvollen bassriffing einen Indiesound zum Besten gibt, welches seine Qualittäten als Komponist, Gitarrist, Musiker und Songwriter in den Fokus rückt. beachtet man dann auch noch das sau lustige Video, stellt man schnell fest, dass Snatch The Snail sich nicht zu ernst nimmt.

Fazit 6 von 10: Ganz guter Rock mit Luft nach oben und ordentlich humorvollem Potenzial

Mehr zu Snatch The Snail im Netz:

Snatch The Snail – Die offizielle Webseite:
https://www.snatchthesnail.com/

Snatch The Snail bei Facebook:
http://facebook.com/snatchthesnail

Snatch The Snail bei Spotify anhören:
https://open.spotify.com/artist/1Cq6bdtAMl5K2vOtp9Z2Ph

 

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