Stephen Jacques präsentiert mit Charmed To Death eine verzaubernde Mischung aus Singer & Songwriter und Soft-Rock. Nachdem der Künstler vor nicht all zu langer Zeit seine Single When I Fell In Love With You einen Appetizer auf sein neustes Opus präsentierte, ist es nun an der Zeit, sich mit diesem elf Titel umfassenden Longplayer zu befassen. Musikalisch spielt Stephen Jacques hier mit einer Mischung aus optimistischem Rock und Singer & Songwriter- bzw. Unplugged, Indie Pop Arrangements. Nach dem optimistisch stimmenden Opener One Day You’ll Discover, bei dem direkt alles stimmt und der im mittleren Tempo gehalten ist. Es ist nicht verwunderlich, dass Stephen Jacques, als aufstrebender Star innerhalb der Indieszene gefeiert wird. Kein Wunder! denn so sind Songs wie der Opener One Day You’ll Discover, der direkt zu Beginn sämtliche musikalischen Qualitäten des Stephen Jacques in das Rampenlicht stellt-, oder auch der emotionale Titel When I Fell In Love With You akustische Zeugnisse mit Bestnote, ausgestellt für harmonisches Composing, facettenreichen Ideen und lyrischer- sowie stimmlicher Glanzleistung. Mit verschiedenen Elementen im Mix des jeweiligen Songs, gibt es immer wieder etwas neues auf dem Album zu entdecken. Zwar ist die musikalische DNA des Stephen Jacques auf Charmed To Death auf jedem Song unverkennbar, jedoch bietet jeder Song auf dem Album einen gewissen Indivdualismus, sodass es immer etwas neues zu entdecken gibt.

Der Titeltrack Charmed To Death kommt mit einer absolut schwerstampfenden Heavy Indie Rock Attitüde rüber und kommt zur Abwechslung mal in einer etwas bedrückenderen Stimmung aus den Boxen. Auch hier zeigt der vielschichtig versierte Künstler Stephen Jacques souverän rüber. Nicht nur in fröhlichen Songpartituren, sondern auch in rockigeren, tieftönigen Arrangements funktioniert die musikalische Rezeptur des Stephen Jacques hervorragend. Auch die Produktion von Charmed To Death geht runter wie Öl. Hierbei haben Produzenten und Tontechniker einen fantastischen Job der Veredlung gemacht. Stephen Jacques überzeugt auf ganzer Länge und als wäre das nicht genug, zieren seine Songs dann auch noch. Wer Alice Coopers Zipper Catches Skin kennt, der wird hinsichtlich der Stimme von Stephen Jacques gewisse Ähnlichkeiten feststellen. Während dann aber Synthesizergeschwängerte Songs wie Sweetness oder Voyage To Your Heart dann erneut von der leidenschaftlichen bis fast schon melancholischen Natur ist Morning Surfers dann ein durch die Bankweg stimmiger Song, der für ein Good-Feeling sorgt.

Fazit 8 von 10: Mit Charmed To Death hat Stephen Jacques ein Indie Album auf den Markt geworfen, dass musikalisch dem Genre schmeichelt und durch kompositorische und Konzeptuelle Leistung glänzt

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