In der Welt der Musikproduzenten des Rock und Pop, ist Chris White schon sowas wie eine Legende. Silprägend für Acts wie die legendären The Zombies, welche 2019 in die Rock ‚‘N‘ Roll Hall of Fame aufgenommen wurde, bis hin zu Sparrow eine Band deren Album Jahrzehnte lang im Keller lag, ist die Reihe der Veröffentlichungen, welche Chris Whitemit zu verantworten hat breitgefächert. Seit einem Jahr nun, erscheinen in regelmäßigen Abständen mit The Chris White Experience Kompositionen und Produktionen dieser englischen Legende, welche nun mit um The Chris White Experience – Volume 5., die den Beinamen The Production Sessions erhalten hat erweitert wird.

Auf dieser, am 11. Januar 2021 veröffentlichten, fünften Kollektion befinden sich insgesamt zwölf Songs, dessen Genrespektrum sich zwischen Rock und Pop bewegen und sich durch ein musikalisch hochwertiges Handwerk auszeichnen. So leitet das Album direkt wuchtig ein mit Death Of A Rock ‘N‘ Roll Star. Der Titel aus der Feder von Michael Fennelly kommt im bombastischen Hard Rock Sound und klingt fantastisch und Retro as Fuck, ohne dabei wie Altlast zu klingen, sondern straight Forward einen AC/DC bzw. Scorpions-Spirit zu präsentieren. Bluesige Leadgitarren, schwere Rhythmusgitarren und Pianoklänge wurden hier mit Perfektion eingespielt und von producing Meister Chris White perfekt eingefangen und für die Ewigkeit festgehalten. Bombastisch ist hier das passende Schlagwort, denn so ist der Sound dieses Songs und das ausgewogene Facettenreiche Arrangement passend zu Umschreiben. Produktionstechnisch und auch musikalisch waren hier Könner am Werk. Könner haben auch bei der von Pete Brown und Ian Lynn erschaffene Pop-Nummer Friends From A Distance ihre Arbeit verrichtet. Stilistisch zwischen Latin-Jazz und Pop, ist dieser „Oldie“ ein musikalisches Stück Schokolade, welches mit smoothen und druckvollen bässen, Orgelsounds und Pianos, sowie cleanen Steelgitarren aus den Boxen kommt und eine Produktionsleistung zeigt, die von Chris Whitewie im Schlaf erschaffen wurde. Doch auch die Leistung von Brown und Lynn sollte hier besondere Erwähnung erhalten, die dem Song eine gewisse Magie verliehen haben.

Ein weiteres magisches Musikstück, dass diesmal von Chris White persönlich komponiert und geschrieben wurde, ist Sharing Your Life, der 70’s Pop-Song ist das fröhliche Musikstück, welches der pessimistische Musikkonsument benötigt, um seine Sorgen zu vergessen und dies schaffen die beteiligten Musiker auf eine Perfekte Art und Weiße. Mit einem ansprechenden Sounddesign, musikalischem Fingerspitzengefühl und einer- sowohl im Chor, als auch im Solobereich fantastischer Gesangsleistung, sticht dieser Song hervor und sorgt für positive Vibes. Dieser Track ist ein Zeugnis für die musikalische, lyrische und Produktionstechnische Leidenschaft und das Talent, mit welchem Chris White die Songs zum erklingen brachte.

Auf der gesamten fünften Ausgabe der Chris White Experience  wird musikalische Qualität geliefert. Beispiel das in den Leadgitarren blueslastige Rock ‚N‘ Roll Stück Safety, welches von Brian Cullman Interpretiert wurde und den Hörer mit einem zügigen Tempo mitreißt. Musikalisch von gewohnter, hoher Qualität, ist auch dieser Titel ein Ohrwurm schlechthin. Dieser Ohrwurm ist auch in dem ethno-lastigen und besinnlichen Stück Rain deutlich vorhanden. Von einer weiblichen Stimme interpretiert, deren Leistung unter die Haut geht, überzeugt dieser Song in seinem Sounddesign und bildet eine fantastische Abwechslung, die dann im Verse in ein epochales Soundgewitter mit leicht rockigen Elementen umschwenkt und somit den Hörer in Staunen versetzt.

Chris White

Aus der Feder von Paul Williams stammt dann der nächste in einem zunächst als „Chicago“ zu bezeichnenden Sound song mit dem Namen When I Was Alone. Dieser Song leitet mit einer Melange aus Gitarren und leichten Moog Synthesizer Sounds ein, die dann im Refrain stärker eingesetzt werden und somit ein abgespactes Feeling hergeben. Gestützt von soliden Drums und einem treibenden, satten und warmen E-Bass, sind im Lead Piano und Synthesizer, sowie Gitarre ein gewisses Space Rock feeling. Hier treffen erneut musikalische Glanzleistung auf das Können des Produzenten Chris White, der auch mit dem nächsten Song Take It Easy sowohl hinsichtlich der Produktion und des Komponieren, sowie Songwritings ganze Arbeit geleistet hat, die aus den 1970er Jahren stammen könnte. Rockige Gitarren treffen auf hochtönige Gesänge und Gesangschöre, die einen gestandenen (soft-)Rock Song zum Besten geben.

Romantisch und mit einer Mundharmonika einleitend, geht es dann mit dem jazzigen Love Song weiter, der den Hörer nachdenklich stimmen wird und erneut durch eine liebevolle und ausgewogene Realisierung glänzt. Rockig geht es dann mit dem Female Fronted Security weiter und erneut fühlt man sich in die 1970er hineinversetzt. Zumindest was die DNA des Songs angeht, muss man irgendwie an Donna Strummer denkern. Magic Carpet Ride ist Retro as Fuck! Es klingt wie ein (affengeiler) Oldie, der erneut mit musikalischer Hochwertigkeit aufwartet. In die 80er geht es direkt mit dem leckeren stück des Chocolate Cake. Rockige arrangements werden von typischen Synthesizer Sound des New Wave getragen und von einer ambitionierten Männerstimme interpretiert. Dies zeigt erneut die Diversität und Vielschichtigkeit des Produzenten Chris White, der auch mit Take Me Another Way Home zum grande Finale richtig aufmuckt und ein Retro Rock Song der stellenweiße vom Sound (Gesang nicht mitgezählt, versteht sich) an manchen Song von Queenerinnert. Die Rockballade ist liebevoll und sorgfältig interpretiert und bildet den gelungenen Abschluss dieser Scheibe

Fazit 10 von 10: Chris White ist eine Legende! Freunde der anspruchsvollen Musik, sollten sich dieses Stück Musikgeschichte anhören!

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