The Guilty Lenses eine durch die Bankweg musikalisch leidenschaftliches Trio dessen Herkunft und Mitgliedsbennenungen sich äußerst mysteriös gestalten. Drei Mitglieder mit den Namen X,Y und Z haben sich als The Guilty Lenses zusammengefunden und jüngst ihr neues Album Somewhat Romance, Somewhat Poetry auf die Musikszene losgelassen. Die Lyrischen Themen von dieser Alternative- bzw. Indierockformation sind ein Ying und Yang aus Freundschaft, Glückseligkeit und Stärke, aber auch aus Traurigkeit, Angst, Süchten und auch Wahnsinn. Mit insgesamt 14 Titeln, legt die junge Formation musikalische und Songwriterische Kunst ab, die sich sehen – äh pardon hören lassen kann. Der langsame Opener 5 Mins To Close kommt zunächst mit einem kaum vernehmbaren Drumming daher, welches einen groovenden Bass freigibt und simple Gitarren preisgibt. Hauptaugenmerk ist der eindringende Gesang des Frontmanns, welcher hier ein ihm – wie man es dreht und wendet – nicht absprechbares Talent hat. Oder besser gesagt zwei Talente? Nämlich das Songwriting und das Singen. The Guilty Lenses liefern bereits zum Einstieg ihres Albums Musik ab, welche den Hörer quasi umgarnt und ihn mit Spannung auf das Geschehen einstellt.

Nach einer Einleitung mit mächtig Hall unterlegter Gitarre, schwenkt der Opener 5 Mins To Close direkt um und wird im mittleren Tempo zu einem stampfenden Rocksong, der mit einem satten und musikalisch äußerst genießbaren Bass spiel überzeugt, der in Harmonie mit der Arbeit des Gitarristen harmoniert, welcher im Rhythmusbereich des Titels eine Taktbetonung abliefert, dafür im Lead sich aber der melodischen Komposition hingibt und mit dem Bassist dann eine ambitionierte Einheit bildet. Die musikalische Qualität, welche The Guilty Lenses auf ihrem Debütalbum Somewhat Romance, Somewhat Poetry liefern, steigert das Trio auch konstant. So ist On The Loose, ein Song, welcher direkt mit einer fröhlichen Gitarrenpartitur einleitet und den Sänger erneut mit seinem Können beflügelt. Hierbei handelt es sich um einen „Good Time, Feelings“ Song, der erneut mit solider Handarbeit und Komponistenarbeit der Musiker überzeugt und durch ein teils brit-poppiges, teils rockiges Arrangement überzeugt. Auch der Sänger kommt mit seiner Stimme in Fahrt und liefert einen Sound, der ab und an an Die Killers erinnert. Kompositorisch ebenso ausgeklügelt und musikalisch ausgefeilt, kommt dann fast schon an Mando Diao erinnernde Rock ‚N‘ Roll Kunst in Form von Dance Bar Blues aus den Boxen. Im Uptempo Beat wird hier ein Alternative Rocker abgeliefert, der kein Bein sill stehen lassen wird. The Guilty Lenses verstehen hier Handwerk, was man hier nur wiederholen kann. Mit interessanten Arrangements und mitreißenden Riffings, sowie Beats lässt diese Band den Alternative Rock Fan definitiv nicht ratlos zurück, sondern liefern ein Langspielalbum, welches das Potenzial hat, den Hörer mitzureißen. Die verschiedenen Songs überzeugen nicht nur durch ein gekonntes Handwerk, sondern auch durch Diversität und musikalisches Fingerspitzengefühl.

So ist Look Good ein instrumental fröhlich stimmender Rocksong, der jedoch dies nur auf Basis der mal wieder fantastisch flüssigen Instrumentalisierung und Komposition darstellt, denn eigentlich ist Thema des nebenbei bemerkt gut gesungenen Songs, doch ein klein wenig von der Negativität geprägt. Hierbei geht es um eine Person, die sich von dem Protagonisten immer mehr Distanziert. Die Leadgitarre liefert sich hier eine Schlacht mit dem Sänger und präsentiert sich mit melodisch – anspruchsvollen Ton, welcher von den Rhythmusparts perfekt getragen wird. Im Kontrast dazu geben The Guilty Lenses dann mit Street Lights zum Beispiel, einen Rocksound zum besten, der solltet ihr beim Hören (was ich nicht glaube) eingeschlafen sein, euch direkt zu Beginn wachblasen wird, um dann im Verse von Leichtigkeit und fast schon melancholisch schwermütiger Soundkonzeption geprägt ist. Wenn man diesen Song auf sein Kopfkino wirken lässt, so ist der Verse äußerst bedrückend, während der Refrain dann erneut rockt wie sau! Auch hierbei wissen The Guilty Lenses genau, wo sie hingreifen müssen. Rock ‚N‘ Roll!

Fazit 8 von 10: Ein fantastisches Debütalbum einer songwriterisch begabten Band. Freunde des alternative Rock, sollten sich Somewhat Romance, Somewhat Poetry von The Guilty Lenses unbedingt reinpfeiffen!

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