Wer sich an die Rockmusik der ersten Hälfte der 1990er Jahre erinnert, der wird zwangsläufig an die Era des Grunge, des rauen Sound und dem kompromisslosen Sound denken müssen. In diese Zeit versetzt das female-fronted Trio von Velodrone euch mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum! Die 2017 in Los Angeles gegründete Band spielt einen kompromisslosen rauen Sound, der sich am ehesten als Verschmelzung des female fronted alternative Rock mit einer ordentlichen Portion Grunge umschreiben lässt. Neben den beiden Frauen Marisa Dewa, welche die Gitarrenerklingende Sängerin des Projektes ist und der Bassistin Danielle Caseñas, komplettiert Schlagzeuger Zachary Bernstein das Line-Up dieses Trios, welches mit ihrem Debüt einen rauen, komrpomisslosen Ausflug in die Alternative- bzw. Indierock Szene darbieten.

Kompromisslos ist hier das absolute Stichwort, denn Velodrone wiedersetzen sich konstant jedlichen vorherschenden Trends und erinnern in ihren Songs, die eine leicht depressive Grundstimmung haben, an solche Legenden wie Soundgarden oder sogar Nirvana. Nur das hier nicht Kurt Cobain am Mikrofon steht, sondern Sängerin Marisa Dewa, welche auf einem schmutzigen Rocksound eine affengeile, Melange aus harten Gitarren und Bässen, gemäßigten Drums und einer leicht depressiven Grundstimmung darbieten. Der Mix aus Indie und Alternative ist allgegenwärtig und schon der Opener Love Race klingt in der Tat so, als haben Cobain und co ihn geschrieben. Im Kontrast zum schleppenden Sound des Openers ist Reality von einem zügigeren, tanzbaren Drumming angetrieben und zeigt sich ebenso rockig wie dirty. Hierbei beweisen Velodrone ihre Diversität und liefern Songmaterial ab, welches wirklich stark am Grunge angelehnt ist. Auch Songs wie Elated oder die flotteren Together und Voyeur zeigen diesen Grunge Aspekt perfekt auf und kommen nicht nur mit ordentlicher Instrumentführung oder Kompositionsarbeit- bzw. Songwriting aus, sondern stellen auch den perfekt passenden Gesang in den Fokus. Leicht depressiv und alles andere als fröhlich: So wirken Velodrone mit ihrem grunigen Sound perfekt. Auf Harvest Moon geht es dann auch mal ruhiger und harmonischer zur Sache während Sleepwalking und WHAT YOU SEE IS WHAT YOU GET dann zum krönenden Abschluss nochmal die düstere Facetten von Velodrone aufzeigt.

Fazit 8 von 10: Female fronted Alternative und Indie mit einer ordentlichen Grunge Abschmeckung gefällig? Kannsté haben! Velodrone bieten auf ihrem Debütalbum einfach mal etwas anderes, das Fans der Grunge Ära und weiblichen Gesängen am besten taugen wird!

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